Mittwoch, 25. August 2010

Umzug

Ich bin umgezogen. Nicht im realen Leben, ich wohne weiterhin in Heidelberg. Aber mein Blog ist umgezogen. Zukünftig werde ich nicht mehr unter kuestennebel.blogspot.com bloggen, sondern unter http://hhauke.wordpress.com/.
Der Grund ist so simpel wie genial: Die Handhabung des Bloges bei wordpress.com ist deutlich besser, wie ich finde.
Ihr seid herzlich eingeladen, mich im neuen Zuhause häufig zu besuchen, während ich versuchen werde, das Lesen dort mindestens genauso spannend und unterhaltsam zu gestalten wie bisher (ich seh schon wieder die Ersten einschlafen).

Montag, 23. August 2010

Hooligan-Übergriff von HSV-Fans auf St. Pauli-Fans

 Fan eines Vereines sein ist ne super Sache. Keine super Sache ist es, wenn man nicht von Fan spricht, sondern von gewaltbereiten, destruktiv handelnden Hooligans. Am Wochenende gab es in Hamburg einen Zwischenfall, der weit weg von dem ist, was mit Fussball zu tun hat.

Mittwoch, 18. August 2010

Besuch in der Hafencity

Samstag ging es mit Philis Eltern in die Hafencity. Dieser neue Stadtteil in Hamburg ist seit mehreren Jahren (und noch länger) in der Entstehung. Hinter der Speicherstadt wurden die Kaianlagen plattgemacht und es wurden Bürogebäude und Wohnungen gebaut. Ergänzt wird es durch das Cruise Center für Kreuzfahrtschiffe und das neue Wahrzeichen Hamburgs, der Elbphilharmonie. Ich war seit ca. zwei Jahren nicht mehr dort, entsprechend viel hat sich dort getan. 

Auf dem Weg durch die Speicherstadt trafen wir auf eine Barkassenkollone


Überall finden sich kleinere Terrassen, die zum Ausruhen und Entspannen einladen (nicht einfach bei dem typischen Hamburger Schietwetter)

Ganz uneigennützig haben wir diese Ausruhmöglichkeiten einmal probegelegen

Nachdem ich aus der Tiefschlafphase wiedererwachte ging es weiter. Ein Blick in einen Hinterhof

In die Vergangenheit geschaut. Vorne zwei Gebäude der Hafencity, dahinter die Speicherstadt und wiederum dahinter die St. Nikolai Kirche

Die Magelanterrassen, die ich jetzt mit Sicherheit falsch geschrieben habe (Herr Magelan möge mir verzeihen)




Das neue Wahrzeichen Hamburgs (noch im Bau befindlich, die Baukräne sind später nicht mehr zu sehen)

Aus der Nähe betrachtet

Nicht schön, aber hoffentlich selten: Der Marco Polo Tower (rechts, schön) und das Unilever-Gebäude (links, hätte schön sein können)

Vorteil an dem hässlichen Haus: Es hat eine schöne Terrasse direkt am Wasser, von der aus ich u.a. die Queen Mary II gesehen hatte (im Hintergrund das Cruise Center)

Königlicher Besuch in Hamburg


Montag war die Queen Mary II in Hamburg zu Gast. Es handelt sich hierbei allerdings nicht um irgendeine blaublütige Dame von der Insel, sondern um das aktuell fünftgrößte Kreuzfahrtschiff der Welt. Mein Vater und ich trafen uns um 7 Uhr in der Hafencity, um dieses Ereignis direkt neben dem Kreuzfahrtterminal ("Cruise Center") zu beobachten. 
Es waren, im Vergleich zu den bisherigen Besuchen der Queen Mary II, relativ wenig Leute vor Ort, wir hätten uns also gar nicht so früh treffen müssen. Das Wetter war nicht gerade queen-like, aber es bleib trocken und war relativ warm. Um sich die Zeit bis zum Eintreffen ein wenig zu verkürzen, beobachtete ich andere Schiffe (im Hafen findet man schließlich nicht nur Kreuzfahrer).
Ein kleiner Tanker
Eine Schute mit Schlepper

Ein ich-mach-mal-eben-die-Queen-fest Schiff
Ein ich-bin-ein-Autohaus Schiff
Und dann zeichnete sich am Horizont ein riesiger Schornstein ab, der so stark qualmte, dass es eigentlich verwunderlich ist, dass Greenpeace nicht auch da war
Langsam kam sie um die Ecke gebogen und sorgte mit ihrem Horn dafür, dass die Reichen und Schönen in Blankenese Sonntag nicht ausschlafen können, hehe
 
Es hatte schon einen gewissen Reiz, wie sie langsam auf einen zukam
Unser Glück: Direkt vor unserer Nase sollte sie sich aus eigener Kraft um 180° drehen, um dann rückwärts am Cruise Center festzumachen, sehr beeindruckend (@Dennis: Ja, das Heck IST hässlich)


Am Ende thronte sie so nah vor uns, dass ein Komplettbild nicht mehr möglich war.

Freitag, 13. August 2010

Freitags-Füller

Sonnige Grüße und einen Freitags-Füller aus Hamburg!

1.  Meine letzte SMS endete mit den Worten  ... ein gern gesehener Gast bist.
2.  Ich versuche immer, eine positive Einstellung und gute Laune zu haben, auch wenn es manchmal anders aussieht .
3.  Zum Abendessen  gab es gestern eine leckere Aldi-Pizza mit diesem super-leckeren dicken Pizza-Käse (nachdem mich der Matjestopf vom Nachmittag nicht ausreichend satt gemacht hat).
4.   Ob Phili ihre Bachelorarbeit rechtzeitig fertig bekommt, darüber denke ich in der letzten Zeit öfter nach.
5.   Am 31. August habe ich noch nichts Konkretes geplant. Daher gehe ich mal davon aus, dass ich an dem Tag arbeiten und dann ins Fitnessstudio gehen werde.
6.   Gestern waren wir in Hagenbeks Tierpark. Die ortsansässigen Viecher wirkten allesamt alles andere als lebendig und energiegeladen . Aber wieso sollten sie auch? Müssen ja nicht jeden Tag für die Besucher den Affen machen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Squashen und Thomy (und wer noch alles dabei ist), morgen habe ich abends ein Zusammenkommen mit guten Freunden im Down Under am Dammtor geplant und Sonntag möchte ich auf'n Fischmarkt (wenn ich es schaffe, mich so früh ausm Bett zu prügeln)!
Quelle

Mittwoch, 11. August 2010

Haukes irrer Lauf nach Hamburg


Nee, war nicht ich, aber ich sympathisiere ein wenig mit dem Gedanken (auch wenn ich Laufen nicht als angenehm empfinde).

Quelle: MoPo

Dienstag, 10. August 2010

Futtern wie bei Muttern

Nachdem ich gestern mit Phili und ihren Eltern nach Hamburg gefahren bin, war heute mein erster richtiger Urlaubstag in der alten Heimat. Auf dem Programm standen ein Stadtrundgang durch Bergedorf, welches sich durch den Bau des ZOBs in den letzten Monaten massiv verändert hat, Treffen und Kaffeetrinken mit meiner Schwester in Bergedorf, anschließendes Mittagessen bei meinen Eltern und abschließend ein Besuch bei Olli. 
Für Euch ein kurzer Eindruck, was mich beim Essen erwartet hat: Lammfilet mit Kartoffelecken und Bohnen umhüllt von Schinken. Als Nachtisch gab es Vanilleis mit Soße. 

Freitag, 6. August 2010

Freitags-Füller



1.  Ich werde ja nicht gleich euphorisch, nur weil meine Freundin gestern die Zusage für nen Master-Studienplatz hat. KARLSRUHE KANN SICH MAL WARM ANZIEHEN!!!
2.  Sauna ist zur Zeit mein Lieblingsduft .
3.  Leidenschaft ist, was Leiden schafft. Fussball zum Beispiel.
4.  Im August hab ich zwei Wochen Urlaub, Phili hat eigentlich Bachelorarbeit-Abgabe und der Sommer geht langsam.
5.  Irgendwann wacht man auf und freut sich, dass man sich nochmal umderehen. Wann? Morgen, übermorgen, überübermorgen, überüberübermorgen...
6. Man schafft es, egal wie schwierig es ist . Andere haben es schließlich auch schon geschafft.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf URLAUBSBEGINN!!!, morgen habe ich Hamburger Besuch empfangen geplant und Sonntag möchte ich nach Hamburg!

Quellle

Sonntag, 1. August 2010

101 Jahre, 1 Monat und 27 Tage


Gestern Abend ist meine Großmutter im stolzen Alter von 101 Jahren (und knapp nem Monat) verstorben. Anstatt hier groß was zu erzählen, gebe ich hier wieder, was Phili bei facebook geschrieben hat. Besser kann man es nicht ausdrücken und mehr muss man nicht sagen.

Good-bye Paula. 101 years is quite an accomplishment...
On my grandma's b-day Haukes grandma died. She was such a sweet old lady! Quote: "I helped that guy in the wheelchair. You've got to help people. You'll never know when you'll need help youself..." When she said that she already was 100 years old...



 Übersetzung:
Auf Wiedersehen Paula. 101 Jahre ist eine erstaunliche Leistung.
 Am Tag des Geburtstages meiner Großmutter ist Haukes Großmutter verstorben. Sie war eine sehr süße alte Dame. Zitat: "Ich habe dem alten Mann im Rollstuhl geholfen. Man muss den Leuten ja helfen. Eines Tages werde ich vielleicht auch diese Hilfe benötigen..." Da war sie bereits 100 Jahre alt.

Freitag, 30. Juli 2010

Freitags-Füller


Es ist schon wieder Freitag...

1.  Wo ist er denn,  der Hauke? Natürlich da, wo er hingehört: Im Wochenende :-).
2.  Jeder Moment im Leben ist ganz einzigartig, also sollte man ihn genießen (so, genug Lebensweisheiten für diese Woche).
3.  Wenn es ruhig ist fehlt laute gute Musik.
4.  Kalter Esspresso schmeckt am besten mit Vanilleeis.
5.   Mein Herz ist gerade auf einem Kindergeburtstag, kommt hoffentlich bald nach Hause und geht am WE endlich mal wieder mit mir Cachen.
6.  Egal, ob Küche, Flur oder Arbeitszimmer, unterm Strich ist bei uns alles im Wohnzimmer .
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ne Runde TDU und Phili, morgen habe ich so rein gar nichts geplant und Sonntag möchte ich vielleicht meinen Urlaub planen!

Quelle

Donnerstag, 29. Juli 2010

ICH HAB OLIC!!!


Der ist jetzt mir (für die Norddeutschen: Der gehört jetzt mir)!!!
Ach, ihr wisst nicht, worum es geht? Nein, ich hab Olic nicht als Hausmädchen bei mir angestellt (ich hätte es getan, aber das bisschen Haushalt schaffe ich auch noch alleine) und er fährt mich auch nicht morgens zur Arbeit. Nein, ich habe ihn bei Comunio gekauft.
 
Comunio ist eine Art Online-Manager Spiel, bei dem man eine Mannschaft aus Bundesliga-Spielern hat, die man zu- und verkaufen kann. Durch Aufstellen der Spieler zu jedem Spieltag kann man, wenn die jeweiligen Spieler gut sind, Punkte bekommen (oder verlieren) und damit Geld verdienen, sich neue Spieler kaufen, diese wieder aufstellen, das gibt wieder Punkte, wieder mehr Geld... Blöd, dass es nur ein Spiel ist :-(. Und da ich gerade ein wenig zu viel Geld hatte, hab ich mir Olic gegönnt, der nur schlappe 10mio. gekostet hat.
Was ist der Sinn der Sache? Richtig, es gibt keinen. Ausser dass man entweder in einer anonymen Community (nu erklärt sich für einige vielleicht der Name des Spiels) oder mit Freunden in einer eigenen Community spielt, es hat also auch ne zwischenmenschliche Seite (die nicht positiv ist, wenn mir jemand nen Spieler wegkauft, den ich haben wollte). 

Noch einen negativen Nebeneffekt hat es: Ich drücke nun nicht mehr nur dem HSV die Daumen, sondern auch den Bayern (weil da Olic, Demichelis und Butt spielen), Dortmund (wegen Großkreutz), Stuttgart (da spielt Harnik, der alte Bergedorfer) und leider sogar Bremen (da stinkt Prödl vor sich hin).

Samstag, 24. Juli 2010

Highspeed-Research

Dave aus Las Vegas ist zu Gast. Der Plan war, heut Abend etwas zu essen, ein wenig zu quatschen, schlafen zu gehen und ihm morgen Heidelberg zu zeigen, bevor es weiter geht nach Frankfurt. Doch dann erwähnte Phili das Thema ihrer Bachelorarbeit.

Bei der Arbeit geht es um einen Mitarbeiter eines Porzellanherstellers irgendwo in Amerika. Naturgemäß findet man nicht sehr viel dazu, wenn man aus Deutschland kommt. Anders, wenn man aus den USA kommt. Dann kennt man die Quellen, bei denen man suchen muss. Und daher denke ich, dass der gesamte Zeitplan von Daves Besuch gerade über den Haufen geworfen wird und die gesamte Zeit bis zur Abreise von Dave morgen Nachmittag so aussieht:


Freitag, 23. Juli 2010

Freitags-Füller


1.  Zuviel Pizza ist nicht gesund (Phili, Finger weg von der Tastatur!!!).
2. Wir wollten eben nur mal kurz beim Aldi was einkaufen und dann fing es an zu regnen, als ob es keinen Morgen gäbe. Und nun ratet mal, wer keinen Regenschirm dabei hatte. Richtig, aber ratet mal, wer aus Hamburg kommt, weswegen ihm das völlig egal ist (na nu, meine Haare sind nass).
3. Man könnte wetten, man könnte sein Geld aber auch vernünftig investieren (in Pizza oder nen Scirocco).
4. Ne Mütze Schlaf und danach nen Cocktail und ne Strandliege, genau das hätte ich jetzt gerne.
5.  Wenn ich endlich Urlaub hab, werde ich Hamburg als Touri genießen, viele Freunde treffen, und einfach genießen, dass ich mir keine Gedanken über Kundensonderwünsche machen muss.
6. Ob Bremen diese Saison direkt oder über die Relegation absteigt, im Grunde ist das eigentlich egal .
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf hohen Besuch aus Las Vegas (my friend of missouri), morgen habe ich ne Stadtführung für eben diesen geplant und Sonntag möchte ich mit Olli die Insel unsicher machen!

Quelle

Dienstag, 20. Juli 2010

So lässt es sich aushalten...

Wem die Hitze zu schaffen macht, der nehme nen kalten Espresso, Milch, ne Kugel Vanilleeis (gerne auch mehr) und, wer hat, nen Schuss Vanille-Sirup. So lässt sich der Sommer genießen!!!

Sonntag, 18. Juli 2010

Shakira ist tot

Shakira ist tot. 

Sie wurde heute in einer feierlichen Zeremonie zu ihrem feuchten Grabe getragen. 

In einem langen Trauermarsch durch die Ziegelhäuser Innenstadt wurde ihr Leichnam zu ihrer letzten Ruhestätte, dem Neckar, geleitet. Zig Zehne schlossen sich dem Zug an und drückten so ihr Mitgefühl aus.

Der Pastor / Pfarrer (wer weiß das schon genau) erinnerte noch einmal an ihre großen Taten. Er dankte ihr für die schöne Zeit, die sie uns in Südafrika bescherte, und erinnerte auch noch einmal an den Moment, an dem sie von uns ging, als sie beim Blasen einer Vuvuzela erstickte. Auch unser Bruder Hansi Flück aus Mückenloch konnte sie trotz mehrsekündiger Mund-zu-Mund Beatmung nicht mehr retten. 

Die Trauergemeinde, allen voran die Sargträger (ohne Sarg), stimmten schluchzend mit ein: 
"In Ziegelhausen ist jeder mit jedem verwandt
Herr, erbahrme Dich!
Schlierbach ist der Parkplatz von Ziegelhausen
Herr, erbahrme Dich!"

In ergreifenden Szenen wurde ihr auf der Ziegelhäuser Brücke die letzte Ehre erwiesen. Es war so ergreifend, dass kurzzeitig der Verkehr auf der Brücke zum Erliegen kam.

Am Ende wurde Shakiras Leichnam vom Totentuch befreit, jeder konnte noch einmal von ihr Abschied nehmen und ihr Körper wurde den Flammen übergeben. 

Nun gleitet sie im seichten Neckarwasser in Richtung Schloss, wo sie nie hergekommen war.

Sonntag

So einen Sonntag kann es gerne häufiger geben.

Erst lange bis 11 Uhr geschlafen, um dann irgendwann zu frühstücken.

Dann ein wenig TDU gedaddelt.

Dann am Nachmittag Mittagessen vorbereitet, es gab lecker Tortillas. 
War wie immer sehr lecker

Mit vollem Magen sind Phili und ich dann einmal über die Ziegelhäuser Kerwe gebummelt


Danach haben Olli und ich uns bei TDU wieder um die Insel gejagt

Abends wollten Phili und ich uns anschauen, wie die Kerweliese verbrannt wird.

Zurück zu Hause gab es dann zum Abschluss des Tages selbstgemachten Apfelkuchen

Ja, so lässt sich der Sonntag aushalten...