Donnerstag, 18. Februar 2010

Eine Ära geht zuende


Heute Morgen zwischen null und vier Uhr war es soweit. Mein Handy-Vertrag bei O2 lief aus und ich wurde bei simyo freigeschaltet. Nach neun Jahren wechsel ich somit das erste Mal den Handyanbieter (gilt das noch als treu oder ist das schon treudoof?). Damals, am 17.02.2001, schleppte mich meine damalige Freundin zu Saturn in Hamburg und stattete mich mit einem Vertrag und einem (damals) schicken Motorola Klapphandy aus. Fast wäre es gescheitert, denn damals wollte Interkom mittellosen Schülern, die nicht arbeiten und noch bei Mami und Papi zu Hause wohnen, nicht so mir nichts Dir nichts nen Vertrag andrehen. Aber sie haben wohl geahnt, dass man mit mir viel Geld machen kann und zack, hatte ich nen Vertrag mit Handy und es kostete mich nur einen Euro.
Aber nu ist Ende im Gelände. Tschüss O2, hallo simyo!

Dienstag, 16. Februar 2010

Winter war gestern, heute ist Frühling!

Diese tollkühne Behauptung stelle ich mal auf und untermauer sie mit ein paar aktuellen Bildern aus dem sonnengefluteten Heidelberg. 



















Hamburger, nicht traurig sein, irgendwann ist der Frühling auch bei Euch :-).

Montag, 15. Februar 2010

A man has to do what a man has to do...

... und das ist in diesem Fall bügeln.
Ich war eben im Keller, um das bisschen Bügelwäsche abzuhängen, hochzutragen und erst einmal neben den anderen Korb mit Bügelwäsche zu stellen (Männer wissen nämlich, dass gute Hausarbeit erst eine Weile liegen (-bleiben) muss). Nun habe ich hier zwei massiv volle Wäschekörbe voll, die abgearbeitet werden müssen und es ist natürlich keiner da (ausser mir), der sich dazu erbahmt. Ich glaube, ich nehme mir eine Bügel-Haushaltshilfe für die Zeit, wo Phili nicht da ist...

Sonntag, 14. Februar 2010

Koreanisch essen, oder auch: Hauke on fire

Moin Kinners, 
ich war heut mit ein paar Freunden Koreanisch essen. Das isst man ja nicht alle Tage, und um diese Bildungslücke bei mir (mit Essen) zu schließen, wollte ich mir dieses Vergnügen nicht entgehen lassen. In Heidelberg, in der Verlängerung der Unteren Straße, gibt es einen Koreaner, der von meinem Freunden als gut eingestuft wurde. Das Restaurant kommt ein wenig urig daher. Hatte was von ner Bayerischen Wirtsstube, nur wurden die Kuckucksuhren gegen Porzelanteller, Bilder etc. ausgetauscht, es steht dem aber in Sachen Kitsch in nichts nach.
Das Essen hatte es in sich. Es ist kaum zu glauben, was ein paar Gewürze aus einem unschuldigen Stück Gemüse alles machen können. Kennt Ihr das Gefühl, wenn Ihr beim Kellner einen Feuerlöscher bestellen wollt und es Euch völlig egal ist, dass der nicht auf der Speisekarte aufgeführt ist? Zugegeben, ich hatte das große "Glück" (wer Ironie findet, darf sie behalten), auf meinem Teller als erstes nur Scharfes zu haben. Nachdem ich mich von dem Feuerschrecken erholt hatte und mich zu einen zweiten Angriff auf das Buffet überredete (schließlich wusste ich ja jetzt, was ich NICHT essen sollte), waren die Fleischstücke, die ich mir dieses Mal geangelt hatte, deutlich milder. Der grüne Tee half zusätzlich bei der Linderung. Dieser dampfte zwar noch ordentlich als ich ihn trank, aber alles in meinem Mund, was darauf hätte einen schmerzhaften Warnhinweis geben können, war in diesem Moment sowieso out of order.
Ende des Liedes: Wer auf Scharf steht, der wird die Koreanische Küchemögen. Wer so ein Weichei ist wie ich, sollte nicht ohne Betreuung durch die örtlichle Feuerwehr das Essen einnehmen.
Ich für meinen Teil glühe hier noch ein wenig rum und denke an den Satz, den Stefan zu dem Essen sagte: "Solch ein Essen brennt immer dreimal: Einmal beim Einnehmen abends, einmal beim Rauslassen morgens und einmal später in der Kläranlage."