Mittwoch, 18. August 2010

Besuch in der Hafencity

Samstag ging es mit Philis Eltern in die Hafencity. Dieser neue Stadtteil in Hamburg ist seit mehreren Jahren (und noch länger) in der Entstehung. Hinter der Speicherstadt wurden die Kaianlagen plattgemacht und es wurden Bürogebäude und Wohnungen gebaut. Ergänzt wird es durch das Cruise Center für Kreuzfahrtschiffe und das neue Wahrzeichen Hamburgs, der Elbphilharmonie. Ich war seit ca. zwei Jahren nicht mehr dort, entsprechend viel hat sich dort getan. 

Auf dem Weg durch die Speicherstadt trafen wir auf eine Barkassenkollone


Überall finden sich kleinere Terrassen, die zum Ausruhen und Entspannen einladen (nicht einfach bei dem typischen Hamburger Schietwetter)

Ganz uneigennützig haben wir diese Ausruhmöglichkeiten einmal probegelegen

Nachdem ich aus der Tiefschlafphase wiedererwachte ging es weiter. Ein Blick in einen Hinterhof

In die Vergangenheit geschaut. Vorne zwei Gebäude der Hafencity, dahinter die Speicherstadt und wiederum dahinter die St. Nikolai Kirche

Die Magelanterrassen, die ich jetzt mit Sicherheit falsch geschrieben habe (Herr Magelan möge mir verzeihen)




Das neue Wahrzeichen Hamburgs (noch im Bau befindlich, die Baukräne sind später nicht mehr zu sehen)

Aus der Nähe betrachtet

Nicht schön, aber hoffentlich selten: Der Marco Polo Tower (rechts, schön) und das Unilever-Gebäude (links, hätte schön sein können)

Vorteil an dem hässlichen Haus: Es hat eine schöne Terrasse direkt am Wasser, von der aus ich u.a. die Queen Mary II gesehen hatte (im Hintergrund das Cruise Center)

Königlicher Besuch in Hamburg


Montag war die Queen Mary II in Hamburg zu Gast. Es handelt sich hierbei allerdings nicht um irgendeine blaublütige Dame von der Insel, sondern um das aktuell fünftgrößte Kreuzfahrtschiff der Welt. Mein Vater und ich trafen uns um 7 Uhr in der Hafencity, um dieses Ereignis direkt neben dem Kreuzfahrtterminal ("Cruise Center") zu beobachten. 
Es waren, im Vergleich zu den bisherigen Besuchen der Queen Mary II, relativ wenig Leute vor Ort, wir hätten uns also gar nicht so früh treffen müssen. Das Wetter war nicht gerade queen-like, aber es bleib trocken und war relativ warm. Um sich die Zeit bis zum Eintreffen ein wenig zu verkürzen, beobachtete ich andere Schiffe (im Hafen findet man schließlich nicht nur Kreuzfahrer).
Ein kleiner Tanker
Eine Schute mit Schlepper

Ein ich-mach-mal-eben-die-Queen-fest Schiff
Ein ich-bin-ein-Autohaus Schiff
Und dann zeichnete sich am Horizont ein riesiger Schornstein ab, der so stark qualmte, dass es eigentlich verwunderlich ist, dass Greenpeace nicht auch da war
Langsam kam sie um die Ecke gebogen und sorgte mit ihrem Horn dafür, dass die Reichen und Schönen in Blankenese Sonntag nicht ausschlafen können, hehe
 
Es hatte schon einen gewissen Reiz, wie sie langsam auf einen zukam
Unser Glück: Direkt vor unserer Nase sollte sie sich aus eigener Kraft um 180° drehen, um dann rückwärts am Cruise Center festzumachen, sehr beeindruckend (@Dennis: Ja, das Heck IST hässlich)


Am Ende thronte sie so nah vor uns, dass ein Komplettbild nicht mehr möglich war.