Freitag, 18. Juni 2010

Die Kuh vor der Tür

Irgendwo da draussen, nicht sichtbar, jedoch deutlich zu hören, läuft eine Afrika-Kuh namens Uwe Seeler rum. Dieser Trööööt-Virus aus Plastik verbreitet sich langsam vom Afrikanischen Kontinent nach Europa. Bald sind wir alle nur noch ein akustischer Bienenschwarm.

Freitags-Füller


 Ich merke gerade, wenn man Freitags frei hat, dann hat man viel mehr Zeit für alles und kann Dinge erledigen, die sonst hinten runterfallen würden. So zum Beispiel den Freitags-Füller.

1. Können wir jetzt  bitte endlich Sommer haben? Ich habe Lust auf Freibad, Sonne, Wärme und den ganzen Schnickschnack.
2. Ein freier Tag ist  besser als morgens zum Arzt zu gehen, danach für drei Stunden ins Büro zu fahren um dann frühzeitig zu gehen, um die WM zu schauen. Gesagt, getan.   .
3. Man stelle sich vor  Heidelberg läge (inklusive Berge) an der Nordsee. Wäre das nicht genial?
4.  Spanien verliert, Frankreich ist fast ausgeschieden und Brasilien weiß bisher auch nicht zu überzeugen. Diese WM ist seltsam und eigenartig.
5.  Heute um halb 2  halte ich Mittagsschlaf (was soll ich auch anderes tun?).
6.   Ne leckere Pizza, das könnte ich momentan täglich essen (ok, das "momentan" hätte man in dem Satz auch weglassen können) !
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Geocachen, bis der Arzt kommt, morgen habe ich vielleicht auch Geocachen oder einfach Sommer genießen (soll ja schön werden, verdammt nochmal) geplant und Sonntag möchte ich wahrscheinlich die Wohnung aufräumen (alles natürlich auf freiwilliger Basis) und ins Fitnessstudio!

Dienstag, 15. Juni 2010

Eine Hamburger Deern hat Abschied genommen

 
Heutemorgen um sechs Uhr ist Heidi Kabel, eine große Schauspielerin und Hamburger Urgestein, im stolzen Alter von 95 Jahren verstorben. Sie ist zwar schon seit 1998 nicht mehr auf der Ohnsorg-Bühne aktiv und lebte seit 2003 zurückgezogen in einer Seniorenresidenz, so dass sie in den letzten Jahren kaum noch in Erscheinung getreten ist, aber nichts desto trotz denke ich, ist es ein Verlust für Hamburg und jeden, der sie einmal live auf der Bühne oder im Fernsehen genießen durfte. Trotz dass meine Eltern eingefleischte Ohnsorg Theater Fans sind, habe ich ihre Stücke (wie auch viele andere tolle Stücke des Ohnsorg Theaters) und ihre Rollen erst in den letzten Jahren kennen- und zu schätzen gelernt. Wie sie in ihren Tratsch- und Charakterrollen brillierte, erfreut mich heute noch jedes Mal, wenn ich es sehe (zusammen mit Henry Vahl eine Herausforderung für jeden einzelnen Lachmuskel). Eine große Hamburgerin, die hamburgischer kaum sein konnte, ist abgetreten.