Samstag, 6. Februar 2010

Abfahrt...

Abfahrt ist das Thema, das mich diese Tage bewegt (hat). 
Abfahrt gestern bezieht sich auf diesen Wintersport, bei dem man sich was unter die Füße schnallt, um das gerissene Kreuzband, den gebrochenen Knochen oder das verstauchte Gelenk zu provozieren (keine Angst, mich hat es nicht erwischt). Wir waren gestern als Betriebsausflug im Saarland Skifahren. Da ich in meinem Leben noch nie Ski, geschweigen  denn Snowboard,  gefahren bin, bot sich hier eine Gelegenheit, zumindest an einem Abend mal auszuloten, wie weit ich für diesen Sport geeignet bin. Da Snowboard so viel cooler aussieht als Skifahren, habe ich mich für Ersteres entschieden und dabei bewusst ausgeblendet, dass es schwieriger zu erlenen ist als Skifahren (für mich sowieso, da ich schonmal Wasserski gefahren bin). Um es kurz zu machen: Ich lebe noch (das ist das Wichtigste) und es hat enorm viel Spaß gebracht. Nach mehreren erfolglosen Versuchen, die ich mehr liegend im Schnee als stehend auf dem Board verbracht habe, kam irgendwann Bewegung in die Geschichte und endete in einer Abfahrt (da ist das Wort wieder) ohne Umkippen, Fallen, Schnee futtern, fulminanten Abgang oder ähnlichen Reinfällen. Ich bin stolz auf mich!
Für die Freaks: Nein, es war sicher keine schwarze Piste und nein, lenken kann ich auch nicht (jedenfalls nicht so, dass es gewollt war), aber das tangiert mich auch gerade peripher :-). 

Zweite Abfahrt geht morgen über die Bühne und beinhaltet die Abfahrt von Phili nach Hamburg, wo sie zwei Monate lang ein Praktikum fürs Studium ableisten muss. Was heißt das für unsere kleine Neckarstube? Ich bin Strohwitwer. Das kann seine Vor-, aber auch seine Nachteile haben. Es ist auf jeden Fall nicht das erste Mal, dass Phili für ne längere Zeit verschwindet (ich hab also schon Routine). Schön ist es natürlich trotzdem nicht. Aber es gibt ja nen Zug, Ablenkungen durch Sport und die Arbeit. Mit den drei wird die Zeit mir nicht so lang vorkommen, denke ich. Der Zug wird mich am Wochenende vom 20.-23.02. in den Norden bringen, wo ich mit Phili zum Biikebrennen gehen werde. Mit Sport werde ich mich beim Fussball, Squash und neuerdings Fitnessstudio die Zeit vertreiben. Und Arbeit gibt es ja immer genug. Und mal sehen, vielleicht besucht mich ja der Ein oder Andere mal.

Dienstag, 2. Februar 2010

Was mich gerade rockt


Wenn Daniel (Arbeitskollege) und ich am PC sitzen, miteinander chatten und uns gegenseitig Links schicken, kommt häufig Lustiges, Blödes, selten Sinnvolles raus. Aber manchmal findet man auch Perlen, die man sonst nie gefunden hätte. 
In einer früheren Youtube-Link-Session von uns linkte mir Daniel ein Video einer amerikanischen Rockband. Raufgeklickt und angehört, verschlug es mir dann fast die Sprache. Wie kann ein Mensch so eine geniale Stimme haben, die er dann auch noch so beeindruckend einsetzt? 
Die Rede ist von der Band Hinder und das Lied, das ich damals hörte, war better than me (Youtube). Ihren Stil würde ich irgendwo zwischen Bon Jovi und Aerosmith einordnen. Wenn Ihr bei Youtube ein wenig rumstöbert und Videos der Band sucht, dann hört Euch mal das Cover von bed of roses an, meiner Meinung nach ist es besser als das Original. Soweit ich es bisher mitbekommen habe, ist die Band in Deutschland noch ziemlich unbekannt (was erstens unerklärlich ist und zweitens sofort geändert werden muss), ihre beiden CDs take it to the limit und extreme behavior sind aber bei iTunes und amazon.de zu bekommen.

Also, tut Euren Ohren etwas Gutes und hört Euch die Band mal an. 

Sonntag, 31. Januar 2010

Late, but not too late

Moin moin Kinners,

mehr als zwei Jahre ist es nun her, dass Phili und ich unserer Heimatstadt den Rücken zugewandt haben. Und erst jetzt will ich mir die Mühe geben, der Welt mitzuteilen, was uns hier unten widerfährt, was uns bewegt, was wir erleben und was hier abgeht.
Warum erst jetzt? Naja, bisher hat keiner danach geschrien. Jetzt zwar auch noch nicht, aber man muss ja mit dem Trend gehen und kann sich nicht der Technik verschließen. Wenn meine Eltern jetzt schon mit Mailadresse, Wikipedia und Co. anfangen, muss ich ja wieder irgendwie vorlegen.
Also ein Blog. Kein besonderer. Ein persönlicher. Vielleicht ein lustiger. Vielleicht pflege ich ihn  häufig. Vielleicht auch eher selten. Das wird die Zukunft zeigen.
Der, den es interessiert, wird hier mit Sicherheit erfahren, was bei uns hier im Süden so abgeht. Ich werde mit Sicherheit von den Events, die wir mit dem Juniorteam der Sportjugend Hessen haben, berichten. Ich werde aber sicher nicht jedes Mal etwas schreiben, wenn ich beim Kicken ein Tor erziele (wobei das so selten ist, dass es schon wieder ein Post wert wäre). Meine Arbeit ist mit SIcherheit erwähnenswert, genauso mein Freundeskreis.
Natürlich freue ich mich, wenn Ihr meine Posts kommentiert. Ich akzeptiere es aber auch, wenn Ihr es unterlasst.

In diesem Sinne verbleibe ich so und lege mich jetzt schlafen, morgen will wieder gearbeitet werden.

Gruß Hauke