Abfahrt ist das Thema, das mich diese Tage bewegt (hat).
Abfahrt gestern bezieht sich auf diesen Wintersport, bei dem man sich was unter die Füße schnallt, um das gerissene Kreuzband, den gebrochenen Knochen oder das verstauchte Gelenk zu provozieren (keine Angst, mich hat es nicht erwischt). Wir waren gestern als Betriebsausflug im Saarland Skifahren. Da ich in meinem Leben noch nie Ski, geschweigen denn Snowboard, gefahren bin, bot sich hier eine Gelegenheit, zumindest an einem Abend mal auszuloten, wie weit ich für diesen Sport geeignet bin. Da Snowboard so viel cooler aussieht als Skifahren, habe ich mich für Ersteres entschieden und dabei bewusst ausgeblendet, dass es schwieriger zu erlenen ist als Skifahren (für mich sowieso, da ich schonmal Wasserski gefahren bin). Um es kurz zu machen: Ich lebe noch (das ist das Wichtigste) und es hat enorm viel Spaß gebracht. Nach mehreren erfolglosen Versuchen, die ich mehr liegend im Schnee als stehend auf dem Board verbracht habe, kam irgendwann Bewegung in die Geschichte und endete in einer Abfahrt (da ist das Wort wieder) ohne Umkippen, Fallen, Schnee futtern, fulminanten Abgang oder ähnlichen Reinfällen. Ich bin stolz auf mich!
Für die Freaks: Nein, es war sicher keine schwarze Piste und nein, lenken kann ich auch nicht (jedenfalls nicht so, dass es gewollt war), aber das tangiert mich auch gerade peripher :-).
Zweite Abfahrt geht morgen über die Bühne und beinhaltet die Abfahrt von Phili nach Hamburg, wo sie zwei Monate lang ein Praktikum fürs Studium ableisten muss. Was heißt das für unsere kleine Neckarstube? Ich bin Strohwitwer. Das kann seine Vor-, aber auch seine Nachteile haben. Es ist auf jeden Fall nicht das erste Mal, dass Phili für ne längere Zeit verschwindet (ich hab also schon Routine). Schön ist es natürlich trotzdem nicht. Aber es gibt ja nen Zug, Ablenkungen durch Sport und die Arbeit. Mit den drei wird die Zeit mir nicht so lang vorkommen, denke ich. Der Zug wird mich am Wochenende vom 20.-23.02. in den Norden bringen, wo ich mit Phili zum Biikebrennen gehen werde. Mit Sport werde ich mich beim Fussball, Squash und neuerdings Fitnessstudio die Zeit vertreiben. Und Arbeit gibt es ja immer genug. Und mal sehen, vielleicht besucht mich ja der Ein oder Andere mal.
