Samstag, 6. März 2010

Schweinehund, Du kannst mich mal!!!

Freitag war ich - angedach war kurz zwischen Arbeit und Wohnung säubern und für Besuch herrichten - im Fitnessstudio. Beim Betreten klangen noch die Worte des Trainers in meinem Ohr, man müsse sich ordentlich aufwärmen, ca. zehn Minuten lang. Super, dachte ich, gehste aufs Laufband, da hälste es wahrscheinlich sowieso freiwillig nicht länger als zehn Minuten aus, und dann geht es an die Geräte. Aus meiner Erfahrung der letzten Joggingversuche weiß ich, dass ich meist nach 4,5km mit schmerzenden und fast krampfenden Beinen froh bin, wieder in der Wohnung zu sein. Also rauf aufs Laufband und gucken, was kommt. Zu meiner positiven Überraschung lief es sich auf dem Laufband recht komfortabel und angenehm. Ich habe daher nach den angepeilten zehn Minuten nicht aufgehört, sondern bin auf die Schnapsidee gekommen, einfach mal auszureizen, wie lange ich es auf dem Laufband aushalte. Bei einer gemütlichen Geschwindigkeit von 9,5km/h lief ich also vor mich hin, schaute ein wenig auf die Fernseher, die dort rumhingen, hörte meine Musik und genoss den Moment. Nach ner halben Stunde (nach der ich mathematisch gesehen die 4,5km voll haben sollte) fühlte ich mich noch erstaunlich fit und lief daher weiter. Nach 50 min. stellte sich ein gewisser Automatismus ein, so dass das Laufen nun überhaupt nicht mehr schwerfiel. Ungefähr zu der Zeit zeigte das Laufband auch an, dass ich nun genug Kalorien verbrannt hatte, so dass ich später mit gutem Gewissen eine Pizza essen durfte (ja sogar musste, man muss ja sehen, dass man vor lauter Sport nicht vom Fleisch fällt). Die Tatsache, dass das Laufen mir so leicht fiel, war mir mittlerweile mehr als suspekt, ich überlegte schon, den Betreiber mal zu fragen, ob seine Laufgeräte geeicht sind oder möglicherweise falsch anzeigen. Nach 75 min entschied ich mich, dem Spuk ein Ende zu bereiten und das Laufband zu verlassen. Bis dahin bin ich sagenhafte 12km (zwölf Kilometer!!!) gelaufen, was ca. dreimal so viel ist wie ich sonst unter größter Mühe laufe. 
Heute habe ich Muskelkater und mein rechter Fuß zieht unangenehm, so dass Gehen ziemlich schmerzhaft ist. Aber das war es wert!!!

Dienstag, 2. März 2010

Muskeln aus Stahl, Schweißbäche ergießen sich auf den Boden...


... und ein paar Meter davon entfernt (weit genug weg, um damit nichts zu tun zu haben) stand ich. Wie? Was? Wovon redet der?
Ich hatte heute meinen ersten Tag im Fitnessstudio Schwitzenmeier (so oder so ähnlich heißt der Laden), der erste Schritt auf dem Weg zu oben angesprochenen Erfahrungen (werde ich sie jemals erleben?). Ziel war es heute, mich für einen Rücken-Präventivkurs abzuchecken und nen Trainingsplan zusammenzustellen. Hierzu wurde ich in eine Maschine gezwängt, in der ich mit meinem Oberkörper nacheinander in vier Richtungen (vorne, hinten, links und rechts) drücken sollte, um zu sehen, was das Wrack noch leisten kann (nicht die Maschine, die machte nen neuen und funktionstüchtigen Eindruck). Lustiger- und unglaublicherweise hab ich mit meinen Werten ziemlich exakt die Werte getroffen, die bei meiner Größe, Gewicht, Unsportlichkeit, Bildungsstand, Kontostand, Schwanzl... als Richtwerte gelten. Ich glaube, der Trainer wollte sich bei mir einschleimen... Hier der Beweis: 
Anschließend wurden mir einige Übungen an Geräten gezeigt, die meine Muskeln wachsen lassen (spart Euch den Kommentar á la "was soll denn da wachsen :-) ). Und wenn da direkt neben uns nicht so viele Mädels auf den Steppern und Laufbändern unterwegs gewesen wäre, wüsste ich wohl auch noch, was er gesagt hat und wie ich vermeide, dass ich mich mit den Geräten umbringe (den Fitnessgeräten).
Und am Freitag teste ich die Sauna aus...

Sonntag, 28. Februar 2010

Hausbau

Wenn ich mal ein Haus baue, weiß ich genau, was reingehört:


In diesem Sinne wünsche ich einen frohen Wochenstart...