Nachdem wir gestern schon das super Sommerwetter auf den Neckarwiesen genossen haben, kam heute Teil II. Phili konnte sich recht früh von der JoG-Aktion, die sie dieses Wochenende einspannte, loslösen und weckte mich somit früh morgens um halb zwölf, als sie nach Hause kam. Nach dem Frühstückt beschlossen wir, heute geocachen zu gehen. Ein Blick ins Internet verriet uns, dass ganz in unserer Nähe ein Multicache (mehrteiliger Cache) versteckt war und der wollte heute von uns erobert werden.
Wir begaben uns also gegen 15 Uhr zum Parkplatz an der Schleuse, welches der erste Wegpunkt war. Mit absoluter Zielsicherheit folgtem wir der GPS-Anzeige zum zweiten Wegpunkt.
Zack, da haben wir eine weitere Station gefunden. Die Daten zu denen man am Hang klettern darf, ...
...ergeben in der finalen Quersumme eine gesuchte Zahl. Also schnell notiert und weiter geht's.
Der Multicache führte uns in Serpentinen, den Berg hinter unserem Haus, Richtung Neckargemünd hoch und zeigte uns unsere Nachbarschaft, wie wir sie bisher noch nicht kannten. Wir passierten den ehemaligen Buntsandsteinbruch, in dem früher unter anderem die Steine für das Heidelberger Schloss abgebaut wurden. Was übrig blieb vom Abbaugebiet, war eine sehr beeindruckende Steilwand, die auch zum Klettern ausgelegt ist und mit hängenden Seilen auch dafür präpariert ist.
Ein Stein lud Phili dazu ein, ein dicke-Hose-Photo-à-la-Pisaturm zu machen :-).
Der Anblick war einfach nur schön...
Doch Philis Balzverhalten sollte sich bald rächen. Rechts im Bild erkennt man unseren Zettel, auf dem alles Wichtige zu diesem Cache steht, den Phili im Zuge des angedeuteten Steinanhebens dort liegen gelassen hat. Aber war nicht so schlimm, wir haben es sofort bemerkt, als wir 400m entfernt waren (an der nächsten Station).
Wenig später bot sich uns noch einmal ein Blick von der Seite auf den Steinbruch.
Wer viel schafft, muss viel rasten. Auf hoher Höhe bot sich uns eine Bank an, auf der wir uns ein wenig ausruhten, was tranken und Schokolade aßen. Und wenn wir da noch dachten, wir wären ja blöd, uns so weit hoch zu schleppen, dann bewies sich jetzt, dass es noch "Blödere" gab: Wir trafen oben auf eine Joggerin und einen Radfahrer.
Die nächste Stelle, die wir passieren sollten, war das Felsenmeer. Als wir dort ankamen, wussten wir dann auch, wieso es so hieß. Es bleibt aber die Frage, wie es entstanden ist. Hat es irgendwann mal Steine geregnet? Und sind deswegen die Dinosaurier ausgestorben? Egal, es war einmal mehr sehr sehenswert.
Nächste Station. Es galt, die Aufgabe zu lösen, wie hoch wohl dieser Steinmann wäre. a) 90 cm, b) 130 cm oder c) 180 cm. Ein Vergleich mit Phili ergab die Lösung, dass das Ding mittlerweile auf knappe 200 cm gewachsen ist.
Ein fulminanter Baumsturz.
Endlich am Ziel. Die Box wurde gefunden und der Eintrag ins Logbuch getätigt. Kurioserweise trafen wir 200m vor dem Cache und nachdem wir 3h alleine durch den Wald gegangen sind, auf ein anderes Pärchen, die das gleiche Ziel hatten wie wir. Unser Glück, denn unsere Zielkoordinate, die sich aus den Lösungen mehrerer Rätsel zusammensetze, war falsch und führte uns an einen Ort 250m vom eigentlichen Ziel entfernt.
Auf dem Rückweg wurden wir mit dieser Hütte...
... von der man diesen Ausblick auf Neckargemünd hatte...
... belohnt.
Zusammenfassung:
4,5 Stunden, 19km, 900 Höhenmeter (hoch und wieder runter) und das Wissen, dass wir uns die anschließende Pizza absolut verdient hatten.
4,5 Stunden, 19km, 900 Höhenmeter (hoch und wieder runter) und das Wissen, dass wir uns die anschließende Pizza absolut verdient hatten.
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